Flöhe

Ausgewachsene weibliche Hundeflöhe sind zwei bis vier Millimeter lang, männliche zwei bis drei Millimeter. In Ihre Farbe bräunlich, flügellos und ihr Körper besteht aus einem druckfesten Chitinpanzer. Dieser erlaubt es ihnen, sich zwischen dem Fell des Hundes fortzubewegen. Beide Geschlechter saugen Blut von ihrem Wirt.

Die Eier des Flohs sind ca. 0,6 Millimeter lang, haben eine ovale Form und glänzen milchig-weiß. Die Larven sind je nach Stadium zwischen einem und sechs Millimeter lang, haben eine schlanke Form, sind milchig-gelb und besitzen Borsten, aber keine Beine. An ihnen lässt sich eine braune Kopfkapsel mit Mundwerkzeugen erkennen.

Hundeflöhe sind in der Lage bis zu 50 cm weit (Durchschnitt 30,4 cm) und 25 cm hoch zu springen

Der Entwicklungszyklus läuft in allen Stadien bei 25 °C. Die Vermehrung durch Trockenheit oder Kälte ist dadurch gehemmt. Die Entwicklungszeit beträgt drei bis fünf Wochen, die maximale Zeitspanne beträgt etwa 30 Wochen.

Wodurch entsteht der Juckreiz beim Hund?

Der Juckreiz bei Flohbefall entsteht durch den Speichel des Flohs. Die Flohspeichelallergie ist eine durch den Speichel von Flöhen bedingte allergische Hauterkrankung.

Besonders häufig betroffen sind Hunde, die an einer anderen Allergie, einer Atopischen Dermatitis, leiden: Etwa 80 % der atopischen Hunde entwickeln bei Flohexposition eine Flohallergie.

Flohallergie

Das Leitsymptom der Flohallergie beim Hund ist intensiver Juckreiz vor allem in der Lenden-, Leisten- und Schwanzgegend, auf den die Tiere mit Benagen und Belecken reagieren. Als erste Hautveränderung tritt eine kleine Papel auf. Durch das Benagen und Belecken entwickeln sich im Regelfall weitere Hautveränderungen, ein sogenannter „Hot Spot“, eine umschriebene, oberflächliche eitrige Hautentzündung. Auch eine Überwucherung der Haut mit Malassezia , einer Hefe der natürlichen Hautflora, wird häufiger beobachtet, so dass es sekundär zu einer Malassezien-Dermatitis kommt. Bei chronischem Bestehen einer Flohallergie treten Haarausfall, Hyperpigmentierung und Hautverdickung auf.

Zecken

Die Zecken sind eine Ordnung der Milben. Alle Arten sind blutsaugende Ektoparasiten an Wirbeltieren, darunter auch dem Menschen. Viele Zeckenarten sind bedeutende Krankheitsüberträger.

Zecken übertragen beim Zeckenstich aufgrund ihrer Lebensweise häufig Krankheitserreger zwischen den Wirten, ohne jedoch selbst zu erkranken. Es handelt sich dabei um mehr Arten von Krankheitserregern als bei jeder anderen parasitischen Tiergruppe. Auch Menschen sind durch Erkrankungen wie Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Babesiose, Ehrlichiose, Rickettsiosen oder Neoehrlichiose betroffen.

Während Zecken in der Vergangenheit nur im Sommerhalbjahr eine Gefahr darstellten, da sie in den Wintermonaten Winterruhe hielten, sind sie mittlerweile – bedingt durch die globale Erwärmung – in milden Wintern ganzjährig aktiv

Entdecken Sie eine Zecke an Ihrem Haustier ist es wichtig diese umgehend zu entfernen. Dies geht am besten mit einer Zeckenzange! Achten Sie darauf dass die Zecke komplett entfernt wurde! Bitte niemals mit Kleber oder anderen Mitteln die Zecke töten! Auch bei sehr vorsichtigem Vorgehen kann bei der Zecke der Kopf stecken bleiben. Machen Sie einen Termin bei Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker, dieser kann Ihnen helfen den Kopf zu entfern!

Alternative Methoden zur Zeckenbekämpfung

viele Tierbesitzer möchten auf keine "Chemiekeule" zur Behandlung gegen Zeckenbefall bei Ihrem Haustier einsetzen. Alternativen gibt es viele, jeder muss für sich und sein Tier das passende "Mittelchen" finden. Hier beschreibe ich Ihnen die gängigsten Methoden:

  • Kokosöl
  • EM-Keramik

  • Bernsteinketten

  • Öle, wie Schwarzkümmelöl
  • Zistrose
  • ätherische Öle
  • Nahrungsergänzung wie Hefe

Eine natürliche Zeckenabwehr finden Sie hier: