Allergien bei Tieren

Als Allergie wird eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen bezeichnet. Allergische Reaktionen können die Schleimhäute der Atemwege betreffen, z. B. Husten, Schnupfen, Bronchitis, Atemnot oder auch des Darmes in Form von chronischen Durchfällen. Die Haut zeigt Allergien in Form von trockenen oder nässenden Ekzemen.

Folgende Symptome können auf eine Allergie hinweisen:

Jucken, Kratzen, Benagen oder Belecken des Körpers und der Pfoten

• gerötete oder entzündete Hautpartien

• Ohrenentzündungen

• Bindehautentzündungen

• Atembeschwerden

• Durchfall

Allergien entwickeln sich meist im frühen Erwachsenenalter. Welpen sind eher seltener betroffen.

Im Grunde genommen kann alles zum Allergen werden. Pollen, Gräser, Bäume, Milben, Konservierungsstoffe, Nahrungsmittel, Wohnungsgifte, Schwermetalle, Bakterien...das alles sind nicht die Ursachen für Allergien sondern nur Auslöser!

Warum sonst gibt es Tiere , denen alle Allergene der Welt nichts anhaben können? Die Bereitschaft zur Allergie kann vererbt sein, aber auch durch ständigen Reiz erworben werden.

Immer exotischer werden die Fleischsorten die einem allergischen Hund gefüttert werden. Fleisch von Lamm oder Pferd werden von Strauß, Känguru, Schwein oder auch Esel abgelöst. Wie soll das noch weitergehen? Was wollen wir unseren Hunden oder auch Katzen in Zukunft noch füttern? KEINE Nahrungsmittelallergie bzw. Unverträglichkeit wird sich damit behandeln lassen. Wir müssen die Ursache suchen und behandeln! Warum reagiert ein Hund auf Futter mit Juckreiz, Durchfällen oder auch Ohrentzündungen.

Sicher kann eine vorübergehende Diät erforderlich sein, ist aber längerfristig keine Lösung. Mein Ziel ist: durch die Behandlung der Ursache bzw. der individuellen Konstitution die Symptome in den Griff bekommen.

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